Regen, Regen, Regen – Und kein Ende abzusehen

Samstag und Sonntag, 29./30.08.2020

Es ist eingetroffen, was der Wetterbericht angekündigt hat. Wir haben hier in Vorarlberg das totale Regenchaos. Mit Schirm und Regenjacke bewaffnet hole ich mir frische Brötchen aus der Holzstube und frühstücke extra lange und noch gemütlicher als sonst.

Ganz manchmal gibt es ein klitzekleines Regenpäuschen. Habe ich mich dann endlich entschlossen, rauszugehen, fängt es wieder Bindfaden-mäßig an zu schütten. Während Fiete unaufhörlich den Regen auf seinem Dach ertragen muss, erledige ich mein social media, gehe spülen, in aller Ruhe duschen und entscheide mich dann doch für den Weg in den SPAR-Laden nach Nüziders. Morgen ist Sonntag und alles geschlossen. Welch eine geniale Idee, dass ich meine Regenstiefel aus Föhr mitgenommen habe.

Ich bin fast die Einzige, welche ohne Auto, dafür mit Schirm, Charme und Zuversicht in den einen Kilometer entfernten Supermarkt unterwegs ist. Ich hole frische Kohle bei der Bank und entdecke einen Milch-Bauernhof. Der Laden ist gut sortiert und ich kaufe sicherheitshalber auch für die kommenden Tage ein.

Ziemlich nass bin ich wieder bei Fiete, trinke erstmal einen heißen Kaffee und gönne mir einen guten Nuss-Kuchen. Danach bereite ich alles für meinen Reiseblog vor, esse zu Abend, höre Musik und lese. Ich denke immer mal wieder an meine für mich grandiose Tour gestern und stelle fest, dass das Glück immer noch ausreicht.Ich bin sehr entspannt und lange wach heute.
Es regnet – immer noch! Aber es gibt Schlimmeres.

Am Sonntag zeigt sich dasselbe Bild: Regen, noch mehr Regen, Weltuntergang.
Kein Foto, kein Spaziergang, nur EINS SEIN mit Fiete. Gibt es Schlimmeres??????
Gegen 18 Uhr lichten sich die Wolken und ich kann mich davon überzeugen, dass die Berge immer noch da sind. Gott sei Dank.

PS: Und dann die Überraschung: Das sonntägliche Alphornblasen findet statt.

 

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