Air Berlin raubt uns die Nerven

Sonntag 21. Mai 2017

Ich starte nach einem ereignisreichen Wochenende früh morgens mit der U-Bahn von der Station ‚Stadion‘ zur Central Station und berappe für zwei Stationen fast 5€. An diese Preise werde und will ich mich nie gewöhnen! Die Bahn ist pünktlich, ich nehme einen der zahlreichen Ausgänge an der Central Station und suche die Bahngleise für den Arlanda-Express zum Flughafen.

Und da saßen sie, meine beiden Begleiterinnen, sehr relaxed und vertieft in ein intensives Gespräch. Kurze Zeit später startet der Express zum Flughafen, wir huschen nur so durch die Emergency-Kontrolle und sind viiiiel zu früh am Gate. Ines Mann hatte am Vorabend für uns bereits eingecheckt.

Jetzt erleben wir ganz großes Flug-Kino!
Unser Flug verschiebt sich von 12:10 Uhr auf sage und schreibe 13:50 Uhr! Ganz toll!!! Es kommt Hektik auf, da ich meinen fest gebuchten Zug nach Frankfurt kaum erreichen kann. Ines nimmt das Ruder in die Hand, wir gehen schnellen Schrittes zum Air Berlin-Schalter, versuchen ein Rail & Fly-Ticket auf Kulanz zu bekommen und werden auf ganzer Linie enttäuscht. Auch telefonisch ist Air-Berlin nicht erreichbar. Das nenne ich super Service. Natürlich interessiert uns der Grund der Verspätung und es macht die Runde, dass sie aufgrund eines Unwetters in Hamburg zustande kommt. Wir sind total angefressen und albern herum, um die Wartesituation erträglicher zu machen. Ines gibt teuren Kaffee aus und ich tausche die letzten 60 Kronen in ein einziges Schokoladenmuffin für drei Personen.

Na toll – sagenhafte Verspätung in Stockholm

Früher als gedacht kommt Bewegung am Gate ins Spiel: die Crew geht an Bord und kurze Zeit später wird zum Check in aufgerufen. Wir hetzen ins Flugzeug, als wenn wir dadurch auch nur 5 Minuten eher am Düsseldorfer Flughafen wären. Ich frage eine Stewardess nach dem Verspätungsgrund und bekomme eine Antwort, die mir die Sprache verschlägt. „Durch eine verspätete Landung am gestrigen Abend musste die Crew ihre Ruhezeiten einhalten. Ersatz konnten wir leider nicht bekommen.“ Daraufhin war ich so angefressen, dass ich schon den Text für ein Beschwerdeschreiben vor meinen Augen sah. Gott sei Dank verspricht der Flugkapitän eine Flugzeit von nur 90 Minuten, was die Chancen stark erhöht, doch noch den ICE nach Frankfurt zu bekommen. Jetzt kommt wieder Ines ins Spiel. Sie handelt mit den Stewardessen aus, dass wir kurz vor Landeanflug nach vorne wechseln, um als eine der Ersten auszusteigen. Es klappt und eine wilde Raserei durch den Düsseldorfer Flughafen beginnt. Dank Ines erreichen wir einen Zug zum Düsseldorfer Hauptbahnhof und haben dort eine Umsteigezeit von fünf Minuten.
Wahnsinn – es klappt. Birgit und ich finden Plätze, atmen erstmal durch und kommen in Frankfurt just in time an.

Mein Arbeitnehmer holt mich ab, wir reden und reden und schauen die Fotos aus Stockholm. Nach der Hektik des Tages speisen wir gemütlich und chillen beim Tatort ab.

Liebe Laura, ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Dir bedanken. Es war toll, zu sehen, wo Du in Stockholm wohnst, es war total schön bei Dir zu übernachten und mit Dir zu frühstücken, auch wenn Du ‚nur‘ Kaffee getrunken hast.

Stockholm, Du bist eine tolle Stadt. Ich komme wieder.

 

2 Kommentare

  1. Ingrid, es war so schön, dass du hier warst! Du bist jederzeit herzlich willkommen 🙂 und ja, ich bin ein merkwürdiger Frühstücks-Mensch! 😉

    • Moin nach Stockholm!
      also der Stockholm-Besuch war bestimmt nicht der Letzte.
      Dom, mein Sohn ist ein Frühstücker wie Du. Ich finde das ganz i.O.
      Freu mich, wenn wir uns bald mal wieder sehen.
      Grüßle aus Frankfurt.
      Ingrid

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