Insel Mainau & more

18. Juni 2020

Nach einer kurzen Nacht frühstücken wir auf der Womo-Terrasse.
Immer mehr kommt die Sonne zum Vorschein und ich freue mich auf einen wunderbaren Radl-Tag und den Besuch des Touristenmagneten, der Blumeninsel Mainau, drittgrößte Insel im Bodensee und 1,6 Millonen Besucher pro Jahr. Sie liegt an der oberschwäbischen Barockstraße und ist über eine Fußgängerbrücke zu erreichen. Treffpunkt für die Gruppe ist um halbelf bei uns auf dem Campingplatz.

Vor dem Inseleingang müssen die Räder stehen bleiben, denn die Mainau ist fahrradfreies Gelände! Was natürlich Sinn macht für einen solchen Publikumsmagneten.
Ich kaufe eine Gruppenkarte für den Eintritt und bleche 175€. Dadurch sparen wir pro Person mindestens den Gegenwert für ein Rothäuser Bierchen!

Entspannt beginnen wir unseren Rundgang durch die farbenprächtigen Anlagen auf der Insel und entscheiden, dass wir uns für die Entdeckungstourenin diesem floralen Paradies trennen.
Die Mainau ist ein einzigartiges Naturerlebnis. Ein Entschleunigungskleinod der Superlative. Ich genieße, entspanne und fühle mich wohl. Dafür sorgt die gräfliche Familie Bernadotte.

Ich spaziere durch die fantastische Blumenwelt, besuche das Schmetterlingshaus und den Rosengarten. Ich bewundere die italienische Wassertreppe und bin enttäuscht, weil das Schloss der gräflichen Familie gerade renoviert wird. Aber die Schlosskirche St. Marien hat ihre Pforten geöffnet. Über die Metasequoia-Allee mit zahlreichen Mammutbäumen komme ich zum Seeufer und mache ich eine lange Pause, genieße die Sonne, die zwitschernden Vögel und die Ruhe. Der Besuch des Palmenhauses sollte wegen Corona nur sehr kurz erfolgen. Das schreckt mich ab und ich beende meinen Besuch in den Rothäuser Terrassen, wo nacheinander alle Freunde wieder eintreffen. Wir tauschen unsere Eindrücke aus, schlabbern ein Bierchen und schwingen uns ein weiteres Mal auf die Räder.

Wir biken über Litzelstetten, vorbei an einigen Campingplätzen bis kurz vor Dingelsdorf. Hier kehren wir auf einen Café ein und wenig später radeln wir heim.

Nach einer kurzen Verschnaufpause lassen wir den herrlichen Tag im Constanzer Wirtshaus mit einem Abendessen ausklingen. Übrigens, das geschichtsträchtige Gebäude ließ Kaiser Wilhelm II 1899 als Offizierscasino erbauen. Der Biergarten liegt direkt am Rhein und wir lassen uns die gutbürgerliche Küche und schwäbischen Speisen munden.

Radkilometer: 25

 

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