Mittwoch, 28.05.25
Herrlich geschlafen 😴 und bei sonnigem 😎 Wetter aufgewacht.
Ich frage an der Rezi nach der Check.out-Zeit. Gute Nachrichten: „Sie können fahren, wann sie möchten, ganz ohne Stress“! Wow, das ist cool, 👍denn ich möchte noch durch den Porto Turistico ⚓ schlendern. Ich habe dort bei malerischem Wetter sehr schöne Hafen- und Landschaftseindrücke und nebenbei schaue ich den Fischern beim Flicken der Netze zu.
Auf dem Rückweg zum CP erklimme ich noch den Sandsteinfelsen mit der Chiesa di Santa Maria Dell’Isola aus dem 7. Jhd. 🥵 Dort habe ich einen fabelhaften Blick auf den „Spiaggia della Rotonda“ zu Füssen der historischen Altstadt, auf das offene Meer und die Tuffsteinfelsen.
Jetzt geht’s an Bezahlen 💰 und just in dem Moment, als ich starte, kommt mir ein Camper aus München entgegen. Na toll, musste zurücksetzen. Hat aber gut geklappt. Im Übrigen: Auch dieser Campingplatz ist sehr zu empfehlen!!! 👍👍👍
Während ich mich über eine steile, kurvige Straße zur SS522 hochquäle, drehen plötzlich die Räder 🛞von Fiete durch und nichts geht mehr. Mein Blutdruck steigt!!! Lieber Gott, lass‘ es nichts Schlimmes sein.🙄 Calm down und warte – das ist jetzt die Devise. Glück gehabt: Nach einiger Zeit klappt es mit dem Start. 🍀
Dann fahre ich auf der SS522 eine gute halbe Stunde meist direkt am Meer entlang. Die Badeorte lasse ich links liegen, außer Sand, Sonnenschirmen und Liegen gibt es nichts zu sehen. Zwei der genialen Strände liegen auf dem Weg und sind ein Foto 📷 wert.
Plötzlich taucht – wie aus dem Nichts – ein Supermercato am Straßenrand auf, der die typischen roten Zwiebeln dekorativ und zu einem unschlagbaren Preis anbietet.
Ich kaufe ein und weiter geht’s. 🧅🧅🧅
Ziel ist Pizzo, das traditionelle Thunfisch-Städtchen mit einem unwiderstehlichen „Kulturgut“, dem Tarfufo-Eis. Ich finde einen super Parkplatz (2€) direkt am Eingang zur alten Stadt und starte meinen Stadtrundgang. Es sind nur wenige Touristen im Ort, was mir natürlich sehr recht ist.🥳
Ich gehe auf direktem Weg zur Eisdiele Ercole, in der es das beste Tartufo – Kalabriens süßeste Versuchung – geben soll. Hier genehmige ich mir ein eisgekühltes Aperölchen 🍹 mit Nüssen, Oliven und Chips und ein klassisches Tartufo nero. Die Rezepturen sind streng gehütete Familien-Geheimnisse! 🍨 🤐 Oh, wie ich das genieße.
Ich schlendere noch eine Weile durch die engen Gassen mit morbide aussehenden Häusern. Die Piazza della Repubblica, der zentralen Platz der Stadt, ist zum Meer hin geöffnet. Die Cafés, Gelaterien und Bars versprühen das lebendige Flair con Pizzo. Das Castello Murat (15. Jhd.) steht auf einem Felsvorsprung hoch über dem ruhigen türkisblauen Meer. Erbaut zum Schutz von Piraten wurde hier später der König von Neapel – Schwager Napoleons – gefangen gehalten und erschossen.
Jetzt hole ich Fiete für die Weiterfahrt ab.
Es geht weiter Richtung Norden.🚙
Unterwegs möchte ich übernachten. 🛏️ Habe aber nur einen einzigen Stellplatz gefunden, ansonsten gibt es weit und breit keine Möglichkeit. Der Stellplatz „Lido Tirreno“ liegt in Campora San Giovanni an der Küste von Consenza. Weil ich Google-Maps 🧭 nicht traue, fahre ich zweimal am Abzweig zum Platz vorbei. Dann entschließe ich mich doch, das schmale Sträßchen hinunterzufahren und stehe vor einem riesigen unaufgeräumten Platz.🙄
Hmm denke ich, watt nu? Als ich im Begriff war wegzufahren, kommt ein weiteres Wohnmobil an. Plötzlich ruft eine Stimme „Hierher bitte“ und weist uns ein. „Wir öffnen offiziell erst am 1.Juni, aber sie können schon bleiben, 😃 die Bar ist jedoch noch geschlossen“.
Kosten 20 € incl.

Strand am Stellplatz
Nach einem Schwätzchen mit meinen italienischen Nachbarn mache ich einen Strandspaziergang und gehe das erste Mal im Meer baden. 🩱 Mittlerweile sind Wolken aufgezogen, ich dusche heiß, speise, sehe hinaus aufs Meer und habe mich mit dem Übernachtungsplatz arrangiert. Alles ist gut. 😌
