Freitag, 30.05.25
Kurz nach dem Wachwerden bringt mir mein Schweinfurter Glücksmensch 🐷 frische, warme Brötchen 🥯 für 50 Cent von der Bäckerei Forno Eva Campagna vorbei! Phänomenal!
Die Sonne scheint und ich frühstücke auf meiner „Womo-Terrasse“. Was für ein Ausblick, was für eine herrliche Salzluft, was für ein genialer Strand und was für eine großartige Meeres-Melodie! Ich weiß gerade überhaupt nicht auszudrücken, wie wunschlos zufrieden mich das Gesamtpaket macht. 😂 Am liebsten bliebe ich noch einen Tag! Leider sagt mein Tourplan „heute weiterfahren“! 🛣️ Neben meinem Lieblings-Campingplatz in Tropea habe ich hier meinen zweiten gefunden. 🤩
Ich starte mit leichtem Weltschmerz 😒 und MUSS mich durch Diamante quälen, um wieder auf die SS18 zu kommen. Es läuft besser als erwartet. Mein Ziel heute: die Hochebene im
Sila-Gebirge kennenzulernen und auf die gegenüberliegende Seite der Stiefelspitze zum Ionischen Meer zu gelangen. Das Silagebirge ist die „grüne Lunge“ Kalabriens🫁 und liegt im Nationalpark Sila. Charakteristisch sind dichte Laubwälder, weite Hochebenen und klare Bergluft. Erster Stopp wird Altomonte sein, das am Fuße des Pollin-Gebirges 🏞️⛰️ mit großartigen Gebirgspanoramen liegt..🛑
Google zeigt 60 Kilometer und eine kurvenreiche Bergstrecke an. Immer wieder muss ich anhalten, um die bezaubernde Landschaft 🌄⛰️🏞️ anzusehen und auf dem Smartphone abzuspeichern. Sehr oft gibt es keine Haltemöglichkeit, 😞 was suuuperschade ist. Ich schraube mich bis auf 740 Meter hoch und erreiche den Passo dello Scalone. Der entlegene Gebirgspass liegt schon im landschaftlich beeindruckenden Sila-Gebirge der „Grünen Lunge“🫁dieser Gegend.
Ich komme in diesem einsamen Landstrich an einzelnen bewohnten Häusern vorbei und einer Kirche, die verlassen in der Landschaft steht. Kurze Zeit später erreiche ich nach gut zwei Stunden Fahrzeit das mittelerliche Altomonte.🧌 Es liegt auf einem Hügel mit Blick auf das Pollino-Gebirge. Der charmante Ort ist bekannt als eines der „schönsten Dörfer Italiens“, den „I borghi più belli d’Italia“. 👏
Fiete bekommt einen Parkplatz 🅿️in der Alstadt und ich steige im wahrsten Sinne des Wortes steil zum Hügel hinauf,🧗 wo die Chiesa Santa Maria della Consolaziona (1070/1340) , die innen sehr schlicht gehalten ist, thront. ⛪ Das Gotteshaus besitzt eine riesige sechzenblättrige
Fenster-Rosette. 🏵️ Vom Vorplatz habe ich einen weiten Blick 👀über die roten Dächer der mittelalterlichen Altstadt. Bei einem Rundgang durch die schmalen Gassen fallen mir immer wieder altehrwürdige Häuser auf.
Ich treffe ein ungarisches Touristenpaar. Wir unterhalten uns kurz und ich bekomme eine Restaurantempfehlung, die Osteria San Francesco mit traditionellem Essen.👌 Zum Lunchen ist es zu spät, aber zu einem guten Café Americano und einer Apfeltarte mit Vanillesauce und Eis sage ich nicht nein. 😀
Aus zeitlichen 🕝 Gründen starte ich jetzt zur Ostküste. Die Fahrzeiten auf den Bergstraßen habe ich total unterschätzt. 🤔 Auf kurvigen Wegen komme ich an einem künstlich aufgestauten See vorbei, dem „Lago dell‘ Esarc“. Auch hier wieder tolle Panoramen mit einer hügelige Gegend und Olivenhainen. 🫒 Jetzt liegen noch 60 Kilometer bis zum Camping Village „Onda Azzura“ vor mir. Da diese ebenso zeitintensiv werden, entscheide ich mich, durchzufahren und den Nationalpark Pollino links👈 liegen zu lassen.
Ich checke um 17 Uhr ein, und freue mich über einen Platz direkt am Ionischen Meer .
Zum Baden ist es jetzt leider zu kühl. 🙁
Später schaue ich mir dir Let’s Dance Profichallange 📺 an, chille und urlaube. Wunderbar. Erstelle zwischendurch einen neuen „Ablaufplan“ 📰 für die letzten Urlaubstage in Kalabrien und auf Sizieln. Menno, so schnell gehen 14 Tage vorbei. Ich will das vergessen 😮 und gehe schnell ins Bett.🛌
Daten:
Start 50567
Ziel 50696
Strecke 129 km
Verbrauch 10,1 Liter
Geschwindigkeit 36 kmh
Fahrzeit 3 ½ Stunden
