2.und.3. Oktober 2025)
Und wieder ist das Wetter zum Mäuse 🐁🐭🐁melken.
Ich mache heute eine Bustour nach Traben-Trarbach an der Mittelmosel.
Das Heilbad ⛲ ist umgeben von viel Wald und Weinbergen.
Die Stadt des Jugendstils war um die Jahrhundertwende nach Bordeaux die zweitgrößte Weinhandelsstadt in Europa! Der „Mont Royal“, ein langer Bergrücken, sorgt dafür, dass die Moselschleife ➰hier 14 Kilometer lang ist.
Der Bus hält direkt an der Moselbrücke.
Hier starte ich meinen Rundgang durch Traben. Am Brückenkopf liegt das kaiserliche 👑 Postamt und das Lorettahaus, 👸 beide Gebäude sind im Jugendstil erbaut.
Ich schlendere eine Zeit lang an der Moselpromenade entlang, und möchte die XXL-Baumelbank finden. Ich kehre für einen Riesling in die Weinstube Trossen ein. Danach wechsle ich auf die gegenüberliegende Moselseite.
Hier befindet sich der Moselsteigweg und der Mosel Camino, ein Teil des Jakobswegs.
Mein Interesse aber gilt der Ruine Grevenburg von 1350. 385 Jahre später eroberten die Franzosen die Burg und zerstörten 🪨🪨🪨 sie fast völlig. Übrig blieben nur ein Teil der westlichen Fassade des Kommandantenhauses und einige Fundamente der Burganlage.
Ich beginne meine Wanderung am Brückentor über den historischen Brandweg durch die Weinberge hinauf zum Kriegerdenkmal. Schon hier habe ich fantastische Panoramablicke auf die beiden Städte. Auf einer Bank vor der Franzosentreppe finde ich zufällig eine noble Kappe und nehme sie mit. Auf der Hälfte der 100 steilen Stufen hechtet mir aufgeregt ein Mann entgegen und entdeckt seine Kappe in meinen Händen. Freudig nimmt er sie entgegen und bedankt sich für’s „mitbringen“.
Auf dem Bergrücken steht ein Haus mit rot-weißen Fensterläden. 🪟🪟 Das ist die Burgschänke Griffin’s. Ich kehre ein, bestelle mir ein Weinchen 🍷 und genieße von der westlichen Fassade des Kommandantenhauses grandiose Ausblicke über die Grevenburg, Traben-Trarbach und die Moselschleife ➰ bis hin zum Mont-Royal. Ich führe eine nette Unterhaltung mit einem Ehepaar, das hier schon mehr als 20 Mal Urlaub macht. 🤔
Jetzt beeile ich mich, damit ich noch meinen Bus 🚌 bekomme. Hat geklappt. Mein Smartphone 📱 sagt für morgen Regen 🌧️ und kühlere Temperaturen voraus. Schaun wir mal…..
Und richtig. Das Wetter ist zu schlecht für die „Gieh roff off dat Haisje Tour“. Und besser soll es auch die nächsten Tage nicht werden. 🤔 Ich beschließe deshalb über St. Aldegund nach Hause zu fahren. Ziel ist der historische Gewölbekeller (1898) von Walter J. Oster (Wajos), wo ich leckere Sachen einkaufe. Gemütlich schrubbe ich die 150 Kilometer nach Frankfurt.
