Samstag 16.09.23
IIch stehe beizeiten auf und starte direkt nach dem Frühstück 🥑🍅☕🥚🥖🫓 wieder in die Altstadt von Tübingen. Auf dem Neckarweg sind schon Paddler mit ihren SUP und einige Stocher-Kähne unterwegs, die im Schneckentempo 🐌 über den Neckar gleiten. Die Insassen scheinen zu träumen und widmen sich ganz der Entschleunigung. Stocherkähne sind flache Boote, die mit 7 Meter langen Stangen fortbewegt werden. Es gibt 130 davon in Tübingen.
Ich erreiche die blumengeschmückte Neckarbrücke – die eigentlich Eberhardsbrücke heißt – und bewundere DAS Fotomotiv der Stadt! Jahrhundertalte windschiefe Fachwerkhäuser 🏠🏘️🏚️🏡lehnen sich unterhalb des Schlossbergs aneinander und spiegeln sich fotogen im Neckar. Unterhalb des Häuser-Ensembles sitzen Studenten, Touristen und Einheimische wie Spatzen 🐦 aufgereiht auf der Zwingelmauer und lassen gemächlich die Füße 👣 baumeln.
Ich spaziere über die fast einen Kilometer lange Neckarinsel, die durch Regulierung des Flusswanderstandes entstanden ist. Die Platanenallee 🌳🌳🌳 ist einzigartig. Sie besteht aus fast 200 Jahre alten Bäumen. Zwischen den Blättern blitzen die Fachwerkhäuser hervor.
Dann treffe ich auf die Stützmauer an der Westseite Mühlstraße, die eine Steintafel zur Erbauung zeigt. Ich finde einen Aufgang und sehe von oben herunter auf weitere schöne Häuserreihen.
Ich komme vorbei an der Alten Aula, die in der Nähe der Stiftskirche ⛪steht und zu den ersten Gebäuden nach Gründung der Uni gehört. Die bereits 1477 entstandene Universität gehört zu den ältesten in Deutschland und Europa.
Jetzt zieht es mich wieder Richtung Marktplatz. Auf dem Holzmarkt – dem kleinen Bruder des Marktplatzes – findet gerade ein Marktumzug statt. Vor dem Neptunbrunnen ⛲ chillen die Menschen auf den Treppen der Stiftskirche. Ich laufe ein letztes Mal über den malerischen Platz mit den Häusern aus dem 15. und 16. Jhd. Genau hier schlägt das Herz 💗der Stadt. Der Blickfang ist das bunt bemalte Rathaus von 1435 mit der astronomischen Uhr.
Auf dem Markt der Partnerstädte schlemme ich ein Porchettabrötchen 🐖🐽 und steige dann auf den 56 Meter hohen Aussichtsturm der spätgotischen Stiftskirche St. Georg aus dem 15. Jhd. Hier habe ich einen unfassbar schönen Rundblick auf die roten Dächer Tübingens und die Landschaft drum herum. Das genieße ich eine halbe Ewigkeit!
Zum Abschluss schaue ich mir noch die vierzehn Grabmäler 🪦 im Chor der Kirche an und den Flügelaltar, der von einem Schüler Dürers geschaffen wurde.
Jetzt mache mich auf den Weg 🚶♀️➡️🚶♀️➡️🚶♀️➡️zurück zum Campingplatz, chille und packe Fiete sicher für die morgige Heimfahrt. Ich will noch nicht nach Hause. 🙈
Sonntag 17.09.23
Ich mache mich beizeiten auf den Heimweg nach Frankfurt. Nach 240 Kilometern und knapp drei Stunden reiner Fahrzeit parke ich Fiete in der Eckenheimer Landstraße. Aus Ende vorbei.
Ich hatte eine wunderschöne Zeit 😀😀😀 am Gardasee in Limone, Riva, Torbole, Malcesine, Torri del Benaco, Garda, Bardolino, Lazise, Peschiera, Desenzano, Salo, Gargagno, Sirmione und auf dem Monte Baldo. Ich komme wieder!

Bin wieder zu Hause in Frankfurt
