Eine Perle am Westufer und ein Tor zum Hinterland

Freitag 08.09.23

Über das Wetter brauchen wir nicht mehr zu sprechen! Sonne pur. 😎😎😎
Deshalb geht es mit dem Schiff und meinem Rad nach Salo. Die Fahrt dauert rund eineinhalb Stunden und macht richtig Laune.

Die Perle am Westufer des Gardasees

Die „Perle am Westufer des Gardasees“ zeigt sich malerisch und beschaulich. Um den Ort herum wachsen Weinreben, 🍇🍇 Lorbeer- und Olivenbäume. 🫒🫒 Der Lungolargo „Zanardelli  soll der „Schönste vom ganzen See“ sein! Hier reihen sich prächtige Palazzi aneinander. Ich genieße einen längeren Spaziergang, 🚶 bevor ich mich in die schmalen Gassen mit den bunten Häusern verirre. Es wird mir bewusst, dass Salo kein übliches Touristenziel ist.

Ich gehe durch das ehemalige Stadttor und heutigen Uhrenturm, dem Torre dell‘ Orologio aus dem 15. Jhd., und treffe auf das Herz ♥️ der Stadt, die Piazza delle Vittoria mit dem Denkmal für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg spielte der Ort eine bedeutende Rolle im Zusammenhang mit Mussolinis Machtspielen. Die Nazis hatten Salo zum Sitz der letzten faschistischen Regierung Italiens gemacht. Später wurde der Rechtsextremist von Partisanen am Comer See erschossen.

 

Der spätgotische Dom Santa Maria Annunziata aus dem 15. Jhd. gilt als die prunkvollste Kirche am Gardasee. Die Fassade aus gewöhnlichem Backstein ist unvollendet, im imposanten Inneren der Kirche steht jedoch ein großer vergoldeter Altar. Der Bau begann 1453 und dauerte 50 Jahre! Das heutige Rathaus hat seinen Sitz im Palazzo della Magnifica Patria.

Gargagno – das Tor ins Hinterland

Es ist Zeit für die Radtour 🚴nach Gargagno. Hin- und zurück fahre ich bei mäßigem Verkehr ca. 36 Kilometer immer an der SS 45 entlang. Goethe hatte Recht, als er auf seiner Italienischen Reise den Küstenstreifen von Gargnano bis Salo mit dem Schiff 🚢entlangschipperte und von der Anmut dieser Gegend begeistert 😊war.
Der idyllische und beschauliche Ort, ist umgeben von einer genialen Bergkulisse ⛰️ und weitgehend von Touristenströmen verschont. Exakt das spüre ich und genieße diese Oase der Erholung bei einem Spaziergang am blumengeschmückten Lungolago. Teilweise gibt es Holzstege, auf denen man wie Jesus übers Wasser laufen kann. Von hier blicke ich hinüber zum Montebaldo.

Ich entdecke die elegante Villa Alba. Heute finden hier extravagante Events statt. In der Nähe steht der prächtig restaurierte Palazzo und Villa Bettoni von 1750. Das Gebäude wurde für den Reitergeneral der berühmten Habsburgerin Maria Theresia 👸 gebaut. Der beschauliche Hafen mit seinen Bars und Restaurants ist eine Augenweide.

Auf der Rückfahrt zur Schiffsanlegestelle von Salo schaue ich noch im Botanischen Garten ⛲⛲⛲⛲ von André Heller an der Via Roma rein. Schon, nichts Außergewöhnliches und meiner Meinung nach mit 12 Euro Eintritt überteuert. Mein Schiff nach Peschiera ist pünktlich und die Fahrt in der Abendsonne sehr besonders. Ich erlebe sogar noch einen prächtigen Sonnenuntergang. Eine tolle Tour, die ich so schnell nicht vergessen werde.🤩

 

Kategorie Reiseland Italien

Hallo da! Schön, dass Du meinen persönlich geschriebenen Gute-Laune-Reiseblog www.amliebstenweg.de besuchst. Ich bin leidenschaftliche Camperin, Bikerin und sehr naturverbunden. Wandern ist ein Hobby, dass kürzlich dazugekommen ist. An Land, Leuten und Kultur bin ich sehr interessiert. Gebürtig komme ich aus Rheinlandpfalz, habe einen erwachsenen Sohn und zwei süße Enkelkinder. Mein Lebensmotto: "Sei Du selbst, denn alle anderen gibt es schon!". Bei meinen Unternehmungen freue ich mich jeden Tag auf neue Erlebnisse und Erfahrungen, kleine und große. Ich lade Dich ein, sie mit mir zu teilen! Du findest mich übrigens auch auf Instagram, Facebook und Twitter.

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