Donnerstag 14.8.23
Abschied vom Gardasee
HHeute nehme ich Abschied vom herrlichen Gardasee. 👋😞 Ich schweife mit meinen Blicken ein letztes Mal über den ruhigen See. Der Abschied fällt schwer. 😭
Es ist noch früh am Morgen. Ich starte gegen 8 Uhr, denn ich möchte beizeiten in Füssen sein. Bis zur Autobahnauffahrt schwimme ich in hohem Verkehrsaufkommen mit. Danach läuft es, auch in den beiden Baustellen. 🚧 Die Fahrt geht über Trient, Bozen, Brixen, den Brenner, Innsbruck, dann über den Fernpass nach Füssen. Insgesamt sind es 320 Kilometer.

Am Brenner ist mal wieder die Hölle 😡 los. Von insgesamt sieben Zahlstellen verengt es sich auf eine Spur. Die nächste Engpassstelle ist nicht weit, der Fernpass. Es geht mit etwa 30 Kilometern pro Stunde Auto an Auto 🚗🚕🚙🛻🛺 über den Pass. Ich brauche eine geschlagene Stunde länger als Google errechnet hat.
Ich checke erneut auf „meinem“ Stellplatz in Füssen ein, schnappe mir mein Rad 🚴 und fahre zum Treffen mit meinem Ex-Kollegen „Salzi“. 😉 Wir sind um 15 Uhr am Brunnen verabredet. Bei Bier und Wein 🍺🍷 quatschen wir zwei Stunden. Ich gehe noch einkaufen, koche und chille den Rest des Abends vor mich hin. Morgen geht es weiter nach Tübingen.
Freitag 15.08.23
Burg Hohenzollern am Rande der Schwäbischen Alb
Heute geht es weiter Richtung Heimat über die Burg Hohenzollen und weiter nach Tübingen. Ich habe ca. 320 Kilometer vor mir.
Eigentlich wollte ich auf einem Stellplatz in der Pampa vor einem Campingplatz übernachten. Leider habe ich mir Ort und Namen nicht aufgeschrieben. Da es hier super einsam ist 😲 entscheide ich mich, weiterzufahren. Ziel ist die Burg Hohenzollern.
Die mittelalterliche Burg aus dem 11. Jhd. liegt am Rande der Schwäbischen Alb in der baden-württembergischen Gemeinde Bisingen. Die Festung ist Stammsitz des Hauses Hohenzollern. Majestätisch thront das Bauwerk auf dem 855 Meter hohen Bergkegel ⛰️ des Zoller.
Im 13. Und 14. Jahrhundert lebten hier Burggrafen von Nürnberg, Kurfürsten, Herzöge und Kaiser Wilhelm II. Ca. 350.000 Interessierte🤨 besuchen jedes Jahr die Burg. Für 14 Euronen Eintritt – wochentags – kann die bekannte Sehenswürdigkeit besichtigt werden. 👀 Über eine Zugbrücke gelangt man in die Burg. Ich wandere den Zoller hoch, schaue das Gebäude rundherum an, verzichte aber aus zeitlichen 🕛 Gründen auf den Eintritt zur Burg.
Ich muss in Tübingen unbedingt noch einen Stellplatz auf dem Stadtcamping erwischen.
Übrigens: 2015 war die Burg Kulisse für Dreharbeiten des Psycho-Thrillers „A cure for Wellness“. 🎥
Markt auf dem Marktplatz von Tübingen
Um halb fünf checke ich auf dem Stadtcamping in Tübingen ein.Glück 🍀🍀🍀 gehabt, es waren nur wenige eingeschränkte Plätze verfügbar. Grund ist der Umbrisch-Provenzalische Markt in der Altstadt. Die kleine, idyllische Anlage befindet sich direkt am Neckarufer und hat 50 Stellplätze. Die Altstadt ist zu Fuß 🚶🚶in 25 Minuten zu erreichen.
Da ich neugierig auf Tübingen und den Markt bin, gehe ich schnell los. Es gibt ein Tor, dass direkt zum Weg entlang des Neckars führt. Wenig später sehe ich die ersten „Stocherkähne“ über den Neckar gleiten.
Mein Ziel ist der historische Marktplatz, wo der „Umbrisch-Provenzalische Markt“ stattfindet. Der mediterrane Genussmarkt ist jährlich fünf Tage lang geöffnet. Gemeinsam mit ca. 100.000 Besuchern 😲 genießen die Tübinger „Dolce Vita“ und „Savoir-vivre“ vor historischer Kulisse. Am Neptunbrunnen vor der Jakobuskirche schnabulieren die Besucher typische Köstlichkeiten aus den beiden Partnerstädten und genießen Wein 🍷. Natürlich mache ich das auch. Morgen habe ich noch einen ganzen Tag zum intensiven Sight-Seeing.👀👀👀
Um halbacht bin ich zurück auf dem Campingplatz und ganz schön müde. 😴🤤🤤
Gut’s Nächtle.
