Alleine wandern – ein Labsal für das Selbst 

Was ich nie für möglich gehalten habe: ich wandere auch gerne allein.
Warum?

Ich begebe mich Schritt für Schritt 🥾🥾🥾 in die Einsamkeit der Natur, 🏕 alleine mit mir, mit meinen Gedanken und Emotionen. Es gibt nur mich und die Umwelt. Ich kann mich voll und ganz auf meine Erlebnisse einstellen. Oft reichen bereits ruhige, rhythmische Schritte, um in einen meditativen Flow zu kommen. Nur der Augenblick zählt, um alles um mich herum zu vergessen.

Konzentriert auf diesen Rhythmus und mein eigenes Tempo streife ich durch die Natur, sehe, entdecke und fühle, was sich mir gerade aufdrängt. Es ist ein Kommen und Gehen von Eindrücken, Gedanken und Emotionen. Das macht es einfach, sich auf die Ruhe und Abgeschiedenheit zu konzentrieren. Ich muss mit niemandem reden, mir keine Probleme anhören oder über eigene philosophieren. Niemand lenkt mich ab, niemand stellt Ansprüche an mich, niemand beeinflusst mich, ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen und kann nach Lust und Laune über meine Zeit und die sich bietenden Gelegenheiten verfügen. Der oft unterschätzte Stressfaktor „Gruppenzwang“ entfällt.

Es gibt keinen Zeitdruck, keine Distanzvorgaben.
Ich mache das, was ich gerade fühle.
Niemand sagt mir, ob etwas dumm, langweilig oder blöd ist.
Niemand schreibt mir etwas vor.
Niemand überredet mich zu etwas, was ich nicht möchte.
Ich kann meine Gedanken ordnen, denke nur an mich selbst und komme in einen ganz bestimmten Genuss-Faktor.
Das ist für mich Entspannung pur und ideal für meinen Seelenfrieden.

Panoramaort

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