Volkach, Maria im Weingarten und futtern im Hinterhöfle

Donnerstag, 10. Mai 2018

Entgegen der Wettervorhersage ist es wolkenlos und schwülwarm.
Wir genießen das Frühstück auf unseren Womo-Terrassen mit vollen Zügen. Heute ist Anreisetag der restlichen Freundes-Clique. Und weil das Wetter einladend ist, fahren Helga, Klaus und ich mit den Rädern zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“. Wir laufen den Kreuzweg zur Kapelle hinauf, löhnen 2 € Eintritt – pro Person versteht sich -, um die berühmte Maria im Rosenkranz von Tilman Riemenschneider zu bewundern. Von der kleinen Anhöhe haben wir einen schönen Blick auf die fränkischen Weinfelder und einen kleinen Teil der Mainschleife.

Wir beschließen, uns den historischen Stadtkern von Volkach anzugugge. Mich jaunert es nach wie vor nach einem süffigen Glas Bocksbeutelwein, den ich in der Mainschleifen-Vinothek auch endlich bekomme. Wir stehen auf dem Gänseplatz mit Brunnen, können sowohl das Obere als auch das untere Tor sehen und blicken direkt auf die gotische Pfarrkirche St. Bartholomäus und das prächtige Renaissance-Rathaus. Scheint ein beliebter Treffpunkt zu sein. Helga und Klaus sind auf „Eis“.  Mittlerweile zieht sich der Himmel immer mehr zu und es drohen Gewitter und Regen. Naja, wir haben ja nur etwas über einen Kilometer bis zum Campingplatz. Wir erfahren später, dass Klaus‘ Wadln von einem unserer gerade angekommenen Freunde klar erkannt wurden. Respekt.

Es beginnt zu stürmen und Kurt und Klaus sichern die Womo-Markisen mit Spanngurten. Kaum fertig prasselt der erste von mehreren Schauern nieder. Es kühlt merklich ab. Während ich ein Bubu (Nachmittagsschläfchen!!) halte, reinigt Klaus unsere Markise und überrascht mich mit einem wunderschönen Wiesenblumen-Strauß.

Um 18 Uhr ist das gemeinsame Willkommens-Essen im „Hinterhöfle“  angesagt, ein sehr nettes Lokal mit Weinreben und allerlei Schnickschnack. Das Essen ist hervorragend, die Preise auch. Meine Scheurebe ist fantastisch und unser Geschnatter nicht zu überhören.

Nach dem köstlichen Mahl treffen wir uns am Marktbrunnen. Helga überrascht uns mit Mispel-Calvados-Gläschen und Thomas holt „Mannschaftsverpflegung“ von Ferrero. Wir sind beileibe nicht die einzigen am Brunnen, dafür aber die lustigste Truppe.
Bei nur noch 13 Grad radeln die Wohnmobilisten zurück zum „Ankergrund“ und springen direkt in die Kiste.

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