Ulm – Kloster Wiblingen

18.3.2017 –

Ohjeh! Das ‚Schietwetter‘ ist tatsächlich eingetreten.
Wir wachen vom Dauerregen auf und nehmen erstmal gaaaanz gemütlich unser Frühstück ein. Für heute haben wir uns das Kloster Wiblingen und das Innere des Münsters vorgenommen.

Das Kloster Wiblingen wurde 1092 von Benediktiner-Mönchen gegründet und liegt auf dem Jakobsweg. Die Ausmaße der Anlage lassen die einstige Macht der Klöster erahnen. Wir erfahren mehr in einem Museum ‚zum Anfassen und Mitmachen‘. Sehr interessant!
Mittelpunkt der Anlage ist die imposante spätbarocke Abteikirche St. Martin mit ihren unvollendeten Türmen. Die Klosteranlage betreten wir durch das große Klostertor.

Wir besichtigen zunächst den absolut sehenswerten prunkvollen Rokoko-Bibliothekssaal mit seinen farbenfrohen Deckenfresken. Der Anblick ist gigantisch und hinterlässt einen überwältigenden Eindruck. Bonbon: Heute lässt sich ein Brautpaar fotografieren.
Ich darf auch fotografieren, da ich hierfür einen Obolus von 3 € gelöhnt habe. Die kostbare Büchersammlung  von 1757 mit 15.000 Exemplaren ist heute stark geschrumpft. Trotzdem ist die Bibliothek ist ein Festsaal für Bücher!

Im Dauerregen laufen wir hinüber zur Klosterkirche und werden ebenfalls mit gigantischen Deckenmalereien und einem Kirchensaal aus dem Frühklassizismus überrascht. Wir waren allein dort und sind auf der Empore fast um den ganzen Kirchenraum gelaufen. Von hier oben war der Blick noch imposanter.

Nach so viel Kunst im Übermaß erholen wir uns bei nachlassendem Regen und starteten zum Projekt zwei: dem Inneren des Ulmer Münsters. (Bilder im Beitrag vom 18.4.2017) Aufgrund des Wetters war ziemlich viel los. Beeindruckend waren vor allem die Seitenschiffe, das Taufbecken, zahlreiche Altäre und die Kirchenfenster.

Bei einem guten Kaffee und einem Stück Kuchen entspannen wir und lassen die Eindrücke sacken. Abends essen wir Traditionelles im Historischen Brauhaus Drei Kannen, erbaut 1550, und damals Schlössle genannt. Seit 1831 besitzt das Brauhaus den Erlass zur Bierbrauerei. Gestärkt spazieren wir zum Hotel und packen schon ein paar Sachen für die Rücktour nach Frankfurt.

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