Über Düsseldorf nach Stockholm

Donnerstag, 18. Mai 2017

Endlich geht’s los. Drei Monate sind seit der Buchung vergangen und ich starte pünktlich mit dem ICE am Frankfurter Hauptbahnhof. In rasender Geschwindigkeit erreiche ich Köln und steige dort verspätet in die Regionalbahn nach Meerbusch-Osterath.

Im Zug nach Osterath

Hier wohnt Ines mit Familie, bei der Birgit und ich heute übernachten. Beide sind frühere Kolleginnen von mir. Ich warte im Osterather Eiscafe bei einem Cappu auf Ines, die einen Zug später ankommt.

Wir kaufen Leckers zum Abendessen, schlendern nach Hause und starten kurze Zeit später erneut, um Birgit vom Bahnhof abzuholen. Sie hatte aufgrund zweier Pannen auf der Zugstrecke mit starker Verspätung zu kämpfen. Wir ratschen und tratschen mit der ganzen Familie, essen wunderbar zu Abend und schlabbern Weinchen.
Erneut starten wir zum Bahnhof und erledigen zwei Fliegen mit einer Klappe: einen Verdauungsspaziergang und unsere Zug-Tickets für Morgen.
Wieder zu Hause horchen wir bald an der Matratze und ich träume von Stockholm, der Hauptstadt Schwedens.

Es ist das dritte Mal, dass ich die malerisch zwischen Mälar- und Ostsee liegende Metropole besuche, die eine parlamentarische Monarchie besitzt. Es gibt dort mehr als 70 Museen, über 1000 Restaurants und Bars, eine geschichtsträchtige Altstadt mit deutschem Erbe, das größte Schloss Europas, 100 Kinos, 40 Bibliotheken, unzählige große und kleine Theater sowie rund 30000 Schäreninseln mit 50000 Ferienhäusern!  Während ich darüber nachdenke, wie wir alles dies unter einen Hut bekommen, schlummere ich ein. Ich träume von Östermalm, dem Viertel der Reichen und Schönen mit seinen unbegrenzten Shoppingmöglichkeiten, und  der Wiege Stockholms: Gamla stan.

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