Schweinisches mit Moselblick

Freitag, 29. September 2017

Daten
Start: 48.939
Ziel: 49.081
Strecke: 142 Kilometer
Zeit: 2 ¼ Stunden
Verbrauch 9,3 Liter
Geschwindigkeit 65 Kmh

Ich starte mit Freunden um kurz nach 10 von Fietes Parkplatz in die Weinstadt Zell. Es ist viel los auf Autobahnen und Landstraßen. Bereits eine halbe Stunde nach Fahrtantritt stehen wir im ersten, aber einzigen Stau. Natürlich verschläft meine Schrappnelle zum tausendsten Mal ihre Ansage, holt dies witzigerweise nach, als wir schon gefühlte 20 Minuten drinstecken. Hätte dieses Wahnsinns-Navi einen Hals, hätten Klaus und ich dem Dingen schon zig Mal denselben rumgedreht!

Bald geht es gemütlich weiter und zwei Stunden später sind wir Am Ziel. Wir richten uns nach dem Check-In auf unseren Lieblingsplätzen mit Blick auf die Mosel häuslich ein. Man kann sagen, dass wir hier ‚Hausrecht‘ besitzen, ein ungeschriebenes Mitspracherecht, ob und wer möglicherweise hier noch stehen darf.

Es ist schwülwarm und sonnig. Wir genießen das Wetterchen, schlabbern ein paar Köstlichkeiten und chillen. Später radeln wir  über die Mosel-Fußgängerbrücke zu ‚unserem Zeller Metzger‘ mit den leckeren Winzerringen.  Auf dem Rückweg entdecken wir köstlichen Federweißen in einem kleinen Weingut an der Moselpromenade. Wir kosten sowohl den Weißen als auch den Roten, schlürfen jeder von unssofort ein großes Glas und kehren mit 2 Literflaschen des köstlichen Gesöffs und einem Haufen Wurst zurück auf unseren Terrassenplatz.

Wir erwarten Ute und Jo zum gemeinsamen Abendessen. Das Wetter ist so klasse, dass wir – wie geplant – draußen essen können. Kurz nachdem die Beiden eintreffen, kommt Klaus aus Frankfurt angedüst, diesmal nicht 1. Klasse  mit der Bahn sondern mit Stau und dem Auto. Wir lassen uns selbstgemachte Fleischbrühe, Kartoffelsalat mit Würstchen, frisch gebackenes Brot und die ‚schweinischen‘ Metzgersachen schmecken. Dazu gibt es Federweißen und Gratis-Blicke auf die Mosel. Was gibt’s heute Schöneres?!

Zell Merl im Abendlicht

Gegen halbzehn wird’s feucht, kühl und richtig ungemütlich Wir verschwinden in den Womos und Ute und Jo in ihr Appartement. Morgen reist der Rest der Truppe an.

Die Wolken hängen in den Weinbergen und von Sternen gibt es keine Spur.

 

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