Schären, Shoppen und Schweizer Café

Samstag, 20. Mai 2017

Wow, herrlich geschlafen und mit Laura gefrühstückt.
Wir starten heute zu unserer kleinen Schärengärten-Kreuzfahrt, einem unbedingten MUSS, wenn man in Stockholm ist. Treffpunkt ist der Strömkajen. Ich bin zuerst vor Ort und stelle mich direkt in die Menschenmenge. Wir haben Pech mit dem Wetter, ein Wolkenband zieht durch und es weht ein kühler Wind. Kurz vorm Start schlendern Ines und Birgit  –  bewaffnet mit drei wunderbaren Zimtschnecken – heran. Wir starten pünktlich und lassen uns den Wind durch Haare und Jacken wehen.

Die Fahrt dauert rund zweieinhalb Stunden und führt bis Vaxholm und wieder zurück. Das Beeindruckende an diesem Tripp ist die unberührte Natur und die endlose Weite der Ostsee mit unzähligen kleinen Inseln und Felsen. Wir genießen die Lage der Villen und Holzhäuschen an den Abhängen der Schären, die sich in rotbraunen Tönen und ihrem typisch schwedischem Baustil idyllisch in die Landschaft fügen. Ein lohnenswerter Ausflug. Die Rückfahrt verbringen wir im Schiffsbauch, wärmen uns mit Tee und schnabulieren die Zimtschnecken.

Jetzt treffen wir Marie und Cecile. Cecile kommt aus Lyon und macht ein Praktikum in einem Kindergarten. Auf unsere Shoppingtour stößt Lars, Marie’s Freund, zu uns. Gemeinsam schlendern wir durch die Einkaufsstraßen, vorbei an der Markthalle, die derzeit komplett umgebaut wird, an zahlreichen Events und am Schloss. Ziel ist wieder Gamla stan.

Wir haben Hunger und entscheiden uns für das Schweizer Café auf der Einkaufsmeile der Altstadt. Dort haben wir viel Spaß miteinander, besonders aber mit Eldin, dem Besitzer oder Mitarbeiter, und halten alles auf Fotos fest. Ich bekomme seine Telefonnummer  und ein ‚Call me J‘ auf einem Zettel zugesteckt.

Spaß im Schweizer Café, Gamla stan

Lars verabschiedet sich jetzt und wir shoppen weiter, bis alle Enkel und Kinder versorgt sind. Am Abend treffen wir uns zum Dinner  in einem asiatischen Restaurant. Hier hat es Preise, die sich noch verschmerzen lassen. Wir plaudern ohne Ende. Irgendwann ist Schluss und es beginnt die Verabschiedungsorgie von Marie und Cecile. Beide sind traurig, dass wir nicht noch ein paar Tage bleiben.
Mit 12.500 gesammelten Schritten geht es noch schnell zum ICA und dann direkt in die Falle.

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