Rhens – Altenahr – und mit der Ahrtalbahn zurück

Freitag, 30. August 2019 (35 Kilometer)

Die Sonne strahlt vom stahlblauen Himmel, es ist 27 Grad und wir frühstücken auf der Hotel-Terrasse mit Blick auf den Rhein. Ute und der Wohnmobilfahrer pausieren heute. Die Viergruppe startet zum Ahrtalradweg, der hinter unserem Hotel beginnt. Wir radeln vorbei an Wiesenfeldern und freilaufenden Hühnern, dem kleinen Ort Bad Bodendorf und weiter nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die mittelalterliche Altstadt von Ahrweiler ist fast vollständig von einer Stadtmauer umgeben. Hinter dem Ahrtor parken wir die Räder. Und ab geht’s ins Touri-Gewimmel auf die Ahrweiler ‚Zeil‘. In der Tourinfo besorge ich einen Fahrplan von der Ahrtalbahn, mit der wir von Altenahr wieder zurück nach Rhens fahren wollen. Wir schlabbern am Marktplatz den ersten, sehr leckeren roten und weißen Federweißen und kehren noch kurz für Kaffee und Kuchen in einem Café ein.

Der Radweg führt jetzt vorbei an den steilen Weinbergen durch die Felsenwelt der Mittelahr zu den Weinorten Walporzheim, Marienthal, Dernau, Rech, Mayschoß bis nach Altenahr. Unterwegs reparieren die Männer noch die Kette eines Radlers. Teilweise fahren wir jetzt auf der alten Bahntrasse, dem stillgelegten Gleis der Ahrtalbahn. Bei Walporzheim kommen wir an der Felsnase ‚Bunte Kuh‘ vorbei und bei Laach überqueren wir eine 47 Meter lange Schrägseilbrücke. Zwischen Altenahr und Walporzheim durchfahren wir insgesamt zwei Tunnel und über sieben Ahrbrücken. Der Saffenburgtunnel – in dem früher Champignons gezüchtet wurden – ist 235 Meter lang. H. ist froh, dass sie die Durchfahrt überlebt hat! Vor allem an den Südhängen nördlich des Flusses wird Weinbau betrieben.

Nach einem Schaltfehler muss auch Klaus seine Kette wieder richten. In Altenahr angekommen führt uns der Radweg direkt zur Haltestelle der Ahrtalbahn. Wir ziehen ein Gruppenticket (jeder zahlt 6 €) und trinken und essen eine Kleinigkeit in der griechischen Bahnhofsgaststätte. Pünktlich um viertel nach 4 kommt unser Zug und nach einer halben Stunde sind wir wieder in Bad Bodendorf. Hier steigen wir aus und radeln noch 6 Kilometer bis zum Hotel. Eine sehr schöne Tour.

Wir chillen und gehen um halbsieben ins Hotelrestaurant ‚Rhein-Inn‘. Zusammen schlabbern wir noch was Leckeres und schlafen nach dem Tatort friedlich ein.

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