Remagen – Rhens

Samstag, 31. August 2019 (57 Kilometer)

Wir frühstücken wieder um halbneun und laden unser Gepäck. Die Sonne strahlt von einem stahlblauen Himmel. Allerdings haben wir mit starkem Gegenwind und einer längeren ‚Hubbelstrecke‘ zu kämpfen. Da wir mega gut eingefahren sind, meistern wir diese Schwierigkeiten mit links.

 

Wir finden einen perfekten Pausenplatz, wo wir gemütlich essen, das Rheinwasser nochmal testen und vor allem viiieeel trinken. Danach passieren wir den drehbaren ‚Alte Kran‘ von Andernach, der zum Verladen von Eifelgestein. Der Womo-Fahrer hat zwischenzeitlich die Remagener ‚Goldene Meile‘ verlassen und kommt uns am Koblenzer Deutschen Eck entgegen geradelt.

Den Langstreckenradlern dürstet es nach dem üblichen Bier und Radler. Dafür steuern wir einen direkt am Rhein gelegenen Biergarten an. Danach geht’s für heute zum letzten Mal auf die Räder und wir fahren die restlichen Kilometer zu unserem Hotel. Leider haben wir dieselben Zimmer, wie auf der Hinfahrt und sind ein bisschen verärgert. Ich habe auf eines spekuliert, dass den Zügen nicht ganz so nah ist. H. kommt schnell in den Chill-Rhythmus, und ich fülle an der Rhenser Quelle für morgen die Getränkeflaschen.

Ute und Jo wollen im Biergarten des Hotels essen und das verbleibende Kleeblatt geht zum ‚Roten Ochsen‘ in die Rhenser Altstadt. Klaus hat hier einen Tisch im Biergarten reserviert. Und der ist richtig klasse, direkt an einem Teilstück der alten Stadtmauer und liebevoll dekoriert. Wir genießen sehr leckeres Essen. Für einen Absacker fahren wir nochmal in unseren ‚heimischen Biergarten, wo Ute und Jo auf uns warten. Unterwegs hebe ich frischen Mammon in der Sparkasse ab, stecke mein Portemonnaie ein und lasse meine Tasche mit dem Smartphone locker auf dem Geldautomat zurück. Das bemerke ich erst, bevor wir auf die Zimmer gehen. Mittlerweile gewittert und regnet es heftig. Trotzdem fahren Klaus und K. zu ihren Übernachtungsplätzen und Klaus ist so nett, in der Sparkasse nach meiner Tasche zu gucken. Nach bangen Minuten, die sich wie Stunden angefühlt haben, kommt der erlösende Anruf bei H. Die Tasche samt Inhalt war noch da. Diese Nachricht ließ ein paar Tränchen rollen. Zum Adrenalinabbau schauen wir fern und verstopfen wegen der Züge unsere Ohren.

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