Ready for takeoff in Florenz – Primo destinazione Porlezza

Die Sonne strahlt, als wir unser letztes Frühstück in Florenz unter freiem Himmel zelebrieren. It’s done! Bis auf ein paar wenige Kratzer an unserem Urlaubären sind wir hervorragend durch die toskanische Rundreise gekommen. Der Weg ist das Ziel, deshalb haben wir uns drei Tage Zeit für die Rückfahrt nach Frankfurt genommen.

Stopps werden wir in Porlezza am Luganer See und am nächsten Tag in unserem liebsten Elsässer Städtchen Eguisheim machen. Das bedeutet einerseits hohe Berge mit einem fantastischen See und andererseits mitten in den seichten Weinbergen bei den Störchen französisches Feeling fühlen. Wir genießen die Rückfahrt, wenn auch mit einem weinenden Auge.

Familie ‚Urlaubär‘

Wir steuerten zunächst eine Tankstelle in der Nähe unseres Platzes an und hatten Glück; auch am Sonntag lag hier der Preis für Diesel bei 1,305 für den Liter. Da die allermeisten Tankstellen sonntags geschlossen haben, musste die Prozedur mit den Scheckkarten, die hier nicht funktionieren, und dann die mit den Geldscheinen herhalten. Geklappt! Wir fahren gen Autobahn. Um 12 Uhr beginnt die Rückreise. Ich bin – wie immer – traurig, ein bisschen missmutig und sehr ruhig. Gut, dass ich fahren kann.

Die Sonne versteckte sich bei Modena unter grauen Wolken, aus denen mitunter leichter Regen fiel und bei Parma hatten wir wieder schönstes Reisewetter mit fotogenen Schäfchenwolken bei strahlend blauem Himmel. Nach knapp 200 km gibt’s Fahrerwechsel. Gut so, denn ich hasse es, durch die Wirren der Autobahnen um Mailand herumzufahren. Ab Fontanezzo waren es noch knapp 200 km bis nach Porlezza am Luganer See. Und jetzt zeigten sich die schneebedeckten 3 und 4-Tausender bei leuchtender Sonne, ein fantastischer Blick! Der Verkehr um Mailand lief reibungslos, keine Laster, dafür umso mehr Reiseverkehr. Ich sah mich in Gedanken schon im Badeanzug am Luganer See, um ihn zu „beschwimmen“. Weiterhin strahlender Sonnenschein bei 24 Grad. 28,80€ habenn wir an Autobahngebühren blechen müssen, nichts gegen den Preis für Diesel, den ich kurz nach der Autobahnabfahrt entdeckte: 1,667€!!! Den muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Wir fragen uns, wo diese extremen Preisunterschiede herkommen.

Was ein landschaftliches Panorama bei Chiasso, Der Tessin mit seinen Seen und seiner gebirgigen Landschaft ist ein tolles Fleckchen Erde! Grenzübergang reibungslos. Jetzt noch 30 km und ich kann in Kürze mit dem Baden im Lago die Lugano loslegen. Pustekuchen. Ganz Tessin plus Urlauber plus Rückreisende, alles hatte sich gegen uns verschworen. Wir kämpften uns durch mehrere Staus und brauchten dafür eine gute Stunde.

Um 17 Uhr auf „unserem“ Camping Darna eingecheckt, ein Plätzchen direkt am See bekommen (Porcellina lässt grüßen!), in der noch warmen Sonne bei einem Espresso gechillt und dann endlich geschwommen. Merklich kühler, als auf der Hinreise, aber toll. Alles ist ruhig. Nur die leichte Wasserbewegung ist zu hören.Menno, ich will noch weiterurlaub’n!
Das aber kann auch Porcellina nicht erfüllen.

Wir gingen ins Restaurant, aßen eine letzte Pizza, die letzten Carbonara und die letzten Bruschette – jedenfalls für dieses Jahr. Italien: Du bist ein wunderschönes Land! Ziemlich gesättigt beschäftigten wir uns mit bloggen, lesen, Bilder sortieren, leider insight vom Urlaubären. Draußen war es hier in den Bergen bereits zu kalt und zu feucht.
Es ist sternenklar.

2 Kommentare

  1. Renate Frankenberger

    Schöner Urlaub den ihr da beschrieben und erlebt habt. Wo ist der Artikel Chianti II?
    Weiterhin gute Heimreise und guten Appetit im Elsass. Mmmmh – da Krieg ich Hunger. Aber jetzt gibt es bei uns zu Hause was italienisches: Spagetti Alolio. Kann Ewald hervorragend zubereiten.
    Bis bald und herzliche Grüße sendet euch Renate?

  2. Liebe Renate,
    der Beitrag ist drin, einmal Chianti mit Hornisse und einmal Chianti mit grande catastrofe. Wir haben immer soviel Schwierigkeiten mit dem Eingeben, überfall fliegen wir mitten in den Beiträgen raus und geben dann zunächst auf. Deshalb ist mir schon mein Herz fast stehen geblieben…… Jetzt aber geht’s ab ins Dörfchen einen oder auch zwei Weinchen schlabbern. Morgen starten wir gen Frankfurt.
    Danke für Deine Begleitung und die Kommentare. Bis bald, Renate und wir sollten uns einfach mal wieder sehen!!! Grüßle von der Bloggerin, ihrem Urlaubsbären und ihrem Männe, der das alles möglich gemacht hat! Tschüüüüß…

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