Mit der ‚Goethe‘ zurück nach Erbach

Sonntag, 1. September 2019 (20 Kilometer)

Nach dem Frühstück fahren wir zwei Kilometer Richtung Bedarfshaltestelle der Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft. Wir lösen unsere Fahrtickets und warten auf den Schaufelraddampfer ‚Goethe‘, die uns an unseren Ausgangspunkt der Radtour zurückbringt. Das Seniorenticket kostet stolze 33,90 €. Dafür sind wir aber auch 5 ½ Stunden auf dem Rheinwasser. Die ‚Goethe‘ kommt superpünktlich, wir bekommen einen Parkplatz für die Räder zugewiesen und gehen sofort an Deck, um die vorbeiziehende Rheinlandschaft nochmal in aller Ruhe zu genießen. Wir fahren am Campingplatz des Womo-Fahrers vorbei, der zusieht, wie wir an ihm vorbeischippern. Es ist wolkig mit wenigen sonnigen Abschnitten und kühler. Wir lassen die zahlreichen Burgen und gemütlichen Städte an uns vorbeiziehen.

Es ist ungewohnt, dass unsere Hintern jetzt statt auf dem Sattel auf der Bank sitzen. Die Bewegung fehlt mir. Die Goethe hat schon jetzt eine halbe Stunde Verspätung, während wir chillen, Musik gehört, lesen, genießen und essen.

Wir erreichen den Rüdesheimer Anleger und der Womo-Fahrer empfängt uns am Rüdesheimer Anleger. Klaus eilt derweil zum Bahnhof, um seinen Zug noch zu erreichen. Zu viert radeln wir die letzten 14 Kilometer unserer Radtour und freuen uns auf die Bewegung. Schade, dass es nun schon vorbei ist, finde ich. Mir hat es superviel Spaß bereitet.

Kurz vor 5 treffen wir den Womo-Fahrer dann wieder auf dem Erbacher Bahnhofs-Parkplatz, dort, wo alles begann. Die Räder haben jetzt Pause und fahren wieder gen Frankfurt. Nach einem größeren Stau sind wir gegen 18 Uhr wieder zu Hause. Schade, schade, die Tage waren ereignisreich, lustig, heiß, trink-und essfreudig. Gute Stimmung die ganze Zeit, und vor allem keine Panne mit unseren Vehikeln. Alle sind sich einig: es gibt auf jeden Fall eine nächste Radtour!
Zu Hause ist es sehr ruhig.

 

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