Meer geht immer: SPO’s Ortsteile, Sonne, Krabben & more

Freitag, 13.September 2019

Das gesunde Reizklima und die anstrengende Bewegung haben mich bis ½ 10 ausschlafen lassen. Heute Nacht hat es sich abgeregnet, jetzt ist es heiter und ich kann kurzärmelig draußen frühstücken.
Ich genieße im komfortablen Waschhaus eine ausgiebige Dusche und schwupps bin ich schon wieder auf dem Rad. Ziel heute ist der Ortsteil Ording. Er ist führendes Seebad Schleswig-Holsteins und liegt an der Westspitze der Halbinsel Eiderstedt. Die Promenade zur Arche ist satte 1095 Meter lang und es gibt zahlreiche mit Reet gedeckte Häuser.

Ich fahre wieder am Deich entlang (der Wind ist hier auch nicht besser) und kann sogar mit dem Rad über Holzdielen bis auf den Strand fahren. Mega geil! Gegenüber des langen Holzweges parken die Wohnmobile und Autos direkt auf dem Strand. Was für ein Blick!

Wie gestern gibt es wieder hammer tolle Blicke auf den unendlich weiten, 12 Kilometer langen und bis zu 2 km breiten Strand, die Pfahlbauten, die Dünen, die Salzwiesen mit ihren Tümpeln und Pfützen und die verrückten badenden Leute, genaugenommen nur vier!! Es ist sonnig, manchmal schiebt sich eine Wolke davor und es ist höchstens 18 Grad Lufttemperatur.
Ich wandere bis zur ‚Buhne 54‘ und schlabbere hier einen sagenhaft schmeckenden Eierpunsch. Von der geschützten Terrasse genieße ich das Spiel zwischen Wind und Wellen. Durch das Hochwasser – die Tide ist hier bis zu  3 m hoch – stehen die Holzbalken der Pfahlbauten, Wahrzeichen von SPO, im Wasser.

 

Danach radle ich mit dem Rad zur Kirche und von dort in den Ortsteil Bad. Hier gibt’s einige Geschäfte zum ‚gugge‘ und dabei entdecke ich eine typische Fischbude. Hier verspeise ich eine Ofenkartoffel mit Rahm und vieeelen Krabben. Zum Nachtisch wechsle ich in ein Café und einen sonnigen Strandkorb bei Cappu und Waffel. Ich nutze die warmen Sonnenstrahlen und die Gemütlichkeit, und werde kreativ. Fiete II braucht noch einen netten Blog-Spruch als Aufkleber.

Bin wieder so wie gestern ‚zu Hause‘, aber nicht ganz so ‚ferttisch‘ wie am Vortag. Den Blick auf die Wetter-App hätte ich mir sparen sollen: soll in den nächsten Tagen nicht so berauschend werden. Na, dann schaun wir mal. Es gibt angeblich kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.