Kleiner Fiete geht mit großem Fiete auf Jungfernfahrt

26. Dezember 2016 –

Wir starten mit 35.166 km um 8:30 Uhr unsere Jungfernfahrt mit „Fiete“. Es ist bedeckt und  8 Grad. Frankfurt schläft noch, wir sind fast alleine auf den Straßen.

Kleiner Fiete mit großem Fiete auf Jungfernfahrt

Nach nur einer Stunde Fahrtzeit sind wir 105 km weiter und in der Nähe von Alsfeld. Wir treffen auf die erste Baustelle, und das nach erst 150 km – Respekt!!! Es regnet leicht und Klaus bemerkt plötzlich ein regelmäßiges klopfen, dass vermutlich von der Frontscheibe kommt. Tatsächlich, es ist der rechte Scheibenwischer, dessen Gummi etwa 10 cm rausgerutscht ist, weil die Endkappe fehlt. Ganz großes Kino, denn jetzt muss Klaus zwei Mal bei Wind und Wetter raus, um den Gummi wieder an seine Position zurückzuschieben. Gott sei Dank wird das Wetter besser.

Nach 207 km übernehme ich das Steuer – mit Hindernissen wie Starkregen und Stau, den wir nach Navi umfahren. Gespart haben wir null Minuten. Nach 200 km hab ich keine Lust mehr. Wir wechseln. Je nördlicher wir kommen, desto mehr kommt die Sonne zum Vorschein. Die Autos der Gegenseite kämpfen mit einem 10 km langen Stau wegen eines Unfalls. Glück gehabt diesmal. Wir fahren. Ich mache ein Kurz-Nickerchen und wache von starken Windböen auf, die Fiete ganz schön rumschubsen. Im Radio hören wir von einer bevorstehenden Sturmflut in Hamburg. Die Windböen sollen bis Stärke 12 erreichen.

Camping- und Ferienpark Ostseestrand Scharbeutz

Um viertel nach Zwei erreichen wir unseren Ostseeferiencamp. Während ich auf Platz WL36 einchecke, tankt Klaus Frischwasser. Es ist stürmisch, regnerisch und sau-ungemütlich. Wir sind müde und machen ein weiteres Nickerchen. Fiete wird hin- und her gerüttelt. Wir auch.

Heute noch Seeluft schnuppern kannst vergessen. Bei diesem Wetter jagt der Bauer nicht mal seinen Hund vor die Tür. Wir chillen: lesen, schreiben, essen. Wir sind geschafft und testen unser XXXL-Bett. Einschlafen wird schwierig, der Sturm bläst und schüttelt und rüttelt Fiete in alle Richtungen. „Der wird doch nicht umfallen“, denke ich und schwupp bin ich im Land der Träume.

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