Historischer Rahmen für künstlerische und private Begegnungen

Mittwoch, 11. September 2019

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück fahre ich weiter nach Rendsburg.
Hier besuche ich einen Onkel. Schon als Kind habe ich in der Stadt und an der Ostsee zahlreiche Urlaube verbracht, die mir noch heute in bester Erinnerung sind.
Ich entschließe mich für den Stellplatz an der Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke und stehe direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Es ist schlechtes Wetter, sieht nach Regen aus und über dem Wasser liegt Nebel. Und kein Schiff in Sicht.

Hochbrücke Rendsburg Stellplatz

Ich sattle meinen Drahtesel und fahre zu Günter – wir sind um 14 Uhr verabredet. Die Freude eines Wiedersehens nach langer Zeit ist groß. Wir besuchen die Ausstellung ‚NordArt‘ in der ehemaligen Eisengießerei Carlshütte, wo Günter früher lange Jahre gearbeitet hat. Im Café stille ich meinen Hunger mit hervorragendem Essen und habe das Glück, dass Günter seine ‚Lieblingsnichte‘ einlädt. Die Ausstellung ist sehr interessant und passt in das Ambiente.

Auf dem Rückweg beginnt es kräftig zu regnen. Wir warten bei Günter auf Wetterbesserung, aber Pustekuchen. Es schüttet weiter, ununterbrochen! Deshalb bestelle ich mir ein Taxi und fahre für 12 € zum Stellplatz zurück. Das Rad lasse ich bei Günter. Wir wollen morgen zusammen frühstücken, dann kann ich es direkt aufladen. Schaue noch ein bisschen fern, schreibe an den Blog-Beiträgen und stelle vor dem Schlafen gehen fest, dass eine der Gasflaschen leer ist.
Ich mummle mich dick ein und schlafe selig und süß.

Daten

Ziel 14.951 km
Strecke 225 km
Verbrauch 11,1 Liter
Fahrzeit 2 ¾ Stunden

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