Fahrt ins Ösiland nach Leipnitz

Freitag, 1.9.2017

Daten
Start: 45.515
Ziel: 46.058
Strecke: 543 km
Fahrzeit: 7 ¾ Stunden
Geschwindigkeit: 69 Kmh
Verbrauch: 10,3 Liter

Wecken ist angesagt.
Wir haben heute 550 Etappen-Kilometer vor uns, erste Etappe auf dem Weg nach Frankfurt. Wir sitzen um 8 Uhr am Frühstückstisch und knabbern ein letztes Mal an den Brötchen herum, die auch aufgebacken schmecken, wie eingeschlafene Füße.

Urlauber auf Heimreise

Nachdem Womos und Urlauber startklar sind, geht es bei stark bewölktem Himmel und 24 Grad um halb Zehn auf die Piste. Die AB liegt nicht weit von Split und schraubt sich in die felsige Landschaft, die heute äußerst traurig aussieht. Eine Stunde später prasselt der Regen. Die Sicht ist schlecht und wenn wir nicht wüssten, dass Vormittag ist, könnte es die Abenddunkelheit sein. Die Schrappnelle zeigt 540 Kilometer bis Leipnitz an.

H+K tanken, Fiete kommt mit seinem Saft noch dicke aus. Es sind 397 Kilometer bis Zagreb. Wie besprochen, lassen wir uns diesmal nicht auf die mautfreie Abenteuerfahrt durch Slowenien ein, löhnen 16 € für die Vignette, und das für maximal 60 Kilometer. Ganz großes Abkassier-Kino!

Irgendwo auf halber Strecke ist Zeit für eine PP-Pause an. Es ist nach wie vor bewölkt und gerade High Noon. Jetzt zeigen die Himmelsschleusen, was sie drauf haben: Starkregen ohne Ende. Wir wechseln die Plätze und kaufen die Slowenien-Vigniette. Es läuft, aber kurz vor Zagreb macht sich verstärkter Rückreiseverkehr bemerkbar. Wir kämpfen uns durch einige Staus. Für die Autobahn-Maut zwischen Split und der slowenischen Grenze sind 357 Kuna (rd. 50 €) fällig.

Um 16:30 Uhr fahren wir im Schritttempo über die mit dickem Stacheldraht gesicherte slowenische Grenze. Es folgt eine 7 Kilometer lange Baustelle, in der wir maximal 60 fahren dürfen. Eine halbe Stunde später verlassen wir Slowenien bei Spielfeld. Jetzt sind es noch 11 Kilometer auf der Pyrnautobahn ins südsteirische Leipnitz  Wie schön, in der Wein-Radler-Kulturstadt scheint die Sonne. Außerdem begrüßen uns tausende Kürbisse, aus denen das begehrte steirische Kürbiskernöl gewonnen wird.

Wir decken uns beim Hofer mit frischem Essen ein, tanken zu zivilen Preisen und checken auf dem Stadt-Campingplatz ein. Danach grillen wir bei Temperaturen um 18 Grad, die Sonne verabschiedet sich, Regenwolken ziehen auf und es fallen auch ein paar Tröpfchen. H+K sind geschafft und verziehen sich in ihr rollendes Häuschen. Klaus und ich machen Hausarbeit, ausgiebige Körperpflege und verbringen einen gemütlichen Chillout in unserem Fiete.

Es ist bewölkt, es regnet zeitweise und die Sterne sind ……  sonstwo!

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