Wertheim – Die Seele baumeln lassen

21. Mai 2016 –

Herrlich ausgeschlafen, mit knusprigen Brötchen auf der ‚WOMO-Terrasse‘ ausgiebig gefrühstückt, die Ruhe des langsam dahinfließenden Mainwassers genossen, die vorbeigleitenden Lastenkähne beobachtet und die Seele baumeln lassen.

Wir schnappen uns kurz vor High Noon bei sonnigem Wetter die Räder und fahren zur Erwin Hymer World nach Wertheim. Auf 28.000 m² stehen hier traumhafte Wohnmobile und Caravans, auch ein Exsis t 474.Das ist unser nächstes Wunschauto. Und wir nehmen uns alle Zeit der Welt, das Wohnmobil von vorne bis hinten ‚auseinanderzunehmen‘ und alles im Bild festzuhalten.

Hmm, der Hymer Exsis t solls vielleicht werden…..

Klaus probiert alles aus

Am frühen Nachmittag starten wir auf dem Main-Radweg ins historische Städtchen Wertheim, wo Tauber und Main zusammenfließen. Klaus hatte Riesenhunger. Wir kehren in einen Radler-Biergarten ein und beobachten den ‚Radverkehr‘.

Hungi & Doscht

Zig E-Biker sind unterwegs und rasen an Korn-, Obst- und Kartoffelfeldern vorbei. Wir erhaschen eine Lücke auf dem Radweg und erreichen nach sechs Kilometern ‚aus eigener Kraft‘ Wertheim. Wir landen direkt auf einem französischen Markt.

„Bienvenue en France“ in Wertheim

Wir genießen die Düfte von französischem Käse, Flammekuchen, Macarons und Wein. Danach entdecken wir die Altstadt, schlendern über den langgestreckten historischen Marktplatz mit seinen toll erhaltenen Fachwerkhäusern, die teils aus dem 16. Jahrhundert stammen. Hier steht auch das ‚Zobel’sche Haus‘, das schmalste in Franken.

Histrorische Altstadt Wertheim

Fachwerkensemble mit Engelsbrunnen

Wir besichtigen die evangelische spätgotische Stiftskirche und die gegenüberliegende Kilianskapelle.

Kilianskapelle (links) und Stiftskirche

An einem fränkischen Fachwerkhaus – erbaut vom Schultheiß Peter Heußlein – finden wir die älteste am originalen Ort erhaltene Hochwassermarke. Sie ist von 1595.

Älteste am originalen Ort erhaltene Hochwassermarke

Auf dem Rückweg zu den Rädern haben wir einen wunderbaren Blick auf die staufische Burganlage auf dem Bergfried. Sie gehört zu den größten und schönsten Burgruinen Deutschlands. Und wir entdecken den ‚Spitzen Turm‘, ein ehemaliges Gefängnis für Trunkenbolde und zänkische Weiber.

Staufische Burganlage auf dem Bergfried

Um halbsieben  sind wir wieder beim Urlaubären und chillen bei einem kühlen Bierchen. Heute bleibt die Küche kalt, wie gehen essen. Es ist Vollmond und sternenklar. Und wieder lassen wir die Seele baumeln…..

Chillen nach der Radtour

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